Bis heute (Stand März 2012) ist durch viele Spenden, Konzerte, Kollekten und zahlreiche weitere Maßnahmen eine Gesamtsumme von über 135.000 € in kleinen und großen Beträgen zusammen getragen worden. Dafür danken wir allen Engagierten in unserer Kirchengemeinde und darüber hinaus sehr herzlich. Insgesamt sind für diese Sanierungsmaßnahme Eigenmittel in Höhe von 150.000 € erforderlich, die Finanzierungslücke beträgt also noch knapp 15.000 €.
Daher bitten wir Sie um Ihre weitere Unterstützung! Bitte helfen Sie uns mit Überweisung Ihrer Spende unter dem Stichwort „Dachsanierung Dankeskirche“ auf eines unserer Spendenkonten:
30001621 bei der Sparkasse Oberhessen
(BLZ 51850079) und
89328403 bei der Volksbank Mittelhessen
(BLZ 51390000)
Selbstverständlich erhalten Sie eine steuerlich abzugsfähige Spendenquittung. Jeder noch so kleine Betrag hilft uns auf dem noch sehr langen Weg zum Ziel, unsere Kirche in der Mitte der Stadt zu erhalten und ein attraktives Gemeindeleben anbieten zu können.
Am Sonntag, dem 4.12.2011, fand in der Dankeskirche ein Dank-Gottesdienst zum Abschluss der Bauarbeiten statt. Die Ansprache von Pfarrer Rainer Böhm finden Sie hier.
Die Dankeskirche ist für viele Menschen mit starker emotionaler Bindung verbunden. Hier wurden sie getauft, konfirmiert oder getraut und haben oft über viele Jahre Gottesdienste und Konzerte besucht. Ihre Kinder sind in ihnen aufgewachsen. Sie ist besondere Zeugin des Glaubens, aber auch stadtbildprägendes Kulturgut ihrer Epoche, die so bis in unsere Zeit hineinwirkt.
Können Sie sich Bad Nauheim ohne die Dankeskirche vorstellen? Wohl kaum! Sie ist ein wesentliches Identifikationsmerkmal dieser Stadt. Vor über 100 Jahren haben viele ihrer Bürger durch dreizehn lange Jahre beständiges Engagement dafür gesorgt, dass Bad Nauheim im Jahre 1906 einen „Ort der Ruhe, der Besinnung und der Heilung“ erhielt, der der größer gewordenen Gemeinde und den Kurgästen endlich ausreichend Platz bot.
Alle Schichten der Bürgerschaft und sogar viele Gäste haben dazu beigetragen. Auch das sollte uns Ansporn sein, die Dankeskirche zu erhalten. Und zwar ohne, dass die Gemeindearbeit aus Kostengründen leiden muss.
Denn unsere Dankeskirche war krank
Die vier Fußpunkte, die das Gewicht des gesamten Daches der Dankeskirche tragen, waren durch eindringendes Wasser von Pilz und Holzbock befallen. Der untere Teil der Sparren war so stark angegriffen, dass sie bereits bei Berührung zerfielen, bei einem Teil der Sparren war nur noch die Hälfte der Querschnitte vorhanden. Das musste also dringend repariert werden.
Ein zerstörter Fußpunkt
SchadenverteilungNach Ostern 2010 begannen die Arbeiten, wir haben darüber bereits im „Brief“ 133 (Sept.-Nov. 2009 auf S. 26/27,
hier klicken) ausführlich berichtet. Es ist sicher bedauerlich, dass die Kirche während der Landesgartenschau teilweise eingerüstet war und auch noch bis Ende November 2011 bleiben wird, aber die massiven Schäden an so vielen Stellen der Dachkonstruktion duldeten leider keinen Aufschub. Wir hoffen daher auf Ihr Verständnis.
Diese Arbeiten konnten planmäßig bis Ende 2010 abgeschlossen werden. Das Dach wurde anschließend provisorisch winterfest gemacht und wird jetzt neu eingedeckt.
Wir rechnen allein für diese Sanierungsmaßnahme mit einem Aufwand von etwa 800.000 €, wovon die Kirchengemeinde den gewaltigen Betrag von 150.000 € aufzubringen hat. Daher haben wir alle freien Kollekten der Jahre 2010 und 2011 diesem Zweck gewidmet.
Gemeindearbeit darf nicht leiden
Damit werden wir bis 2011 bereits rd. 2 Mio. € in die Sanierung der Dankeskirche investiert haben. Mit einem Betrag von etwa 1,3 Mio. € hat die Landeskirche den größten Teil dieses Aufwands aus Kirchensteuermitteln geschultert. Auch die Landesdenkmalpflege hat die Maßnahmen wesentlich unterstützt.
Aber der von unserer Gemeinde aufzubringende Eigenanteil von über 500.000 € hat die Rücklagen erheblich reduziert. Und da diese nicht ausreichen, mussten wir sogar (immerhin zinslose) Darlehen von über 220.000 € aufnehmen, die den Haushalt der kommenden Jahre durch Tilgungsleistungen belasten werden.
An dieser Stelle sei all den Spendern, die in den letzten Jahren Ihre Verbundenheit zur Gemeinde und ihrer Dankeskirche zum Ausdruck brachten, herzlich gedankt! Auch eine Erbschaft hat zum Spendenaufkommen erheblich beigetragen.
Der Haushalt unserer Gemeinde ist nicht zuletzt durch die Unterhaltung unserer Gebäude defizitär. Wir wollen beide Kirchen und das Gemeindezentrum Wilhelmskirche unbedingt erhalten und sparen deshalb, wo wir können. Die Schließung der Johanneskirche über die Wintermonate ist eine solche Maßnahme, da das Heizen unangemessen teuer geworden ist.
Sicher: die Finanzierung der dringenden Baumaßnahmen ist zunächst gewährleistet, um mögliche Gefahren abzuwenden. Aber der Verzehr an Rücklagen und die laufende Belastung durch die Tilgungsleistungen schränken die Handlungsmöglichkeiten für die tägliche Gemeindearbeit auf Jahre ein.
Einen Überblick über diesherigen Sanierungsmaßnahmen an der Dankeskirche finden Sie hier.