Steine gibt es viele schon in der Bibel.
Wer wälzt uns den Stein vom Grab unseres Retters? - die bange Frage
Der Stein des Anstoßes, Jesus von Nazareth, sollte schließlich doch zum Eckstein werden, zum Schlussstein des hohen Hauses.
Später sind es Christinnen und Christen, die als lebendige Steine das Unmögliche zu leben versuchen, gleichzeitig fest und beweglich
Steine gibt es viele,
verbaut zu Kirchen von Christen, denen das Blätterdach des Waldes
Und dieses Kreuz als Achse des Bodens nimmt der Künstler Georg Hüter auf und setzt auf die Punkte, an denen Jesus von Nazareth ans Kreuz
Die Steine, aus denen diese Kirche gebaut sind, stammen aus dem nahegelegenen Vulkangebiet des Vogelberges. Es ist das
Genau aus diesem sind auch die Formen der Kunstwerke von Hüter gehauen, die hier mit dem Thema ELEMENTAR ausgestellt sind.
Georg Hüter wurde 1948 in Seligenstadt geboren und ist Bildhauer. Sein bevorzugtes Material ist der Basaltstein, aus dem er elementare, archaische Formen herausschneidet. Hüter absolvierte sein Studium der Bildhauerei an der Frankfurter Städelschule bei Professor Michael Croissant. Von 1979 bis 1981 war er zwei Jahre Assistent an der Architekturabteilung der TU-Braunschweig bei Jürgen Weber. Danach lehrte er zwei Jahre von 1981 bis 1983 an der Hochschule Hildesheim. 1989 wurde er Leiter der Fachschule für Steinmetze und Steinbildhauer in Aschaffenburg. Diese Funktion übte er bis 1999 aus. Zurzeit wirkt Hüter als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main und lebt und arbeitet in Schmerlenbach nahe Aschaffenburg.
Dr. Ursula Geiger, Aschaffenburg 1991, Katalog der Fachschule für Steintechnik